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Sennheiser GSP 300 im Test

Wir haben für euch das neue GSP 300 von Sennheiser getestet und stellen euch hier unseren ausführlichen Testbericht vor.

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Verpackung

Das GSP 300 kommt in einer neutralen schwarz weißen Verpackung. Auf der Verpackungsrückseite stehen die technischen Daten, die Highlights, sowie die Features in verschiedenen Sprachen. Auf der Oberseite der Verpackung sieht man das Sennheiser Logo und einen rot glänzenden GSP 300 Schriftzug mit Hinweis auf die Gaming Series. Weiterhin sind die im Lieferumfang enthaltenen Artikel abgebildet. Auf der linken und rechten Seite ist das GSP 300 als Bild von der jeweiligen Seite aufgedruckt. Zusätzlich zieren die Außenseiten nochmal das Sennheiser Logo und den GSP 300 Schriftzug. Auf der Unterseite ist ein Echtheitszertifikat mit einem QR-Code aufgeklebt. Durch das Siegel kann die Echtheit des Produktes gewährleistet werden. Zusätzlich stehen noch Warnhinweise und Entsorgungsinformationen dabei. Auf der Vorderseite sind die kompatiblen Geräte aufgelistet, sowie das Headset selbst abgebildet. Rechts oben wird auf eine 2 jährige Herstellergarantie hingewiesen.
Nach dem Öffnen kommen eine schwarze Kunststoffschale und eine Bedienungsanleitung zum Vorschein. Auf dem Deckel der Schale wurde ein schwarzes Sennheiser Logo eingeprägt. Der Deckel der Schale lässt sich nach oben aufklappen, darin befindet sich dann das sicher verpackte GSP 300 Headset mit dem Audio-Kombo-Adapter.

Die Verpackung gefällt uns sehr gut, sie ist schlicht gehalten und einfach zu öffnen.

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Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten sind das GSP 300 Headset, ein Audio-Kombo-Audioadapter und eine Bedienungsanleitung. Hier vermissen wir nur noch einen Transportbeutel wenn man das Headset verstauen, oder auf eine LAN-Party mitnehmen möchte.

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Headset und Ausstattung

Sennheiser hat sich bei dem GSP 300 für die Farben schwarz und blau entschieden, wobei das Schwarz eher in Richtung anthrazit geht. Die Kombination sieht stimmig aus und gefällt uns gut. Es besitzt einen leicht anpassbaren Bügel für jede Kopfgröße und Memoryschaum Ohrpolster. Das Mikrofon kommt mit der Noise-Cancelling-Funktion und Stummschaltung wenn es hochgeklappt wird. Für eine langanhaltende Beständigkeit hat Sennheiser auf hochwertige Materialien gesetzt. Für Sennheiser üblich besitzt auch das GSP 300 einen Lautstärledrehregler an der rechten Ohrmuschel.

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Technische Daten

Audio-Übertragungsbereich Kopfhörer: 15 – 26.000 Hz
Audio-Übertragungsbereich Mikrofon: 10 – 15.000 Hz
Impedanz: 19 Ohm
Schalldruckpegel bei 1 KHz: 113 dB
Unterstützte Plattformen: PC, MAC, PS4, Mobile & Tablet
Farbe: schwarz/anthrazit, blau
Kabellänge: 2,5m
Anschluss: 2x 3,5mm Klinke Mikro und Audio
Adapter: Kombo Audio Adapter (Y-Kabel)
Gewicht: 290g
Bauart: geschlossen
Ankopplung an das Ohr: Circum-aural
Tragesystem: Kopfbügel

Verarbeitung und Tragekomfort

Das Headset fühlt sich wertig und stabil an. Durch die verwendeten Materialien wiegt das GSP 300 gerade mal 290g, was dem Tragekomfort zugutekommt. Der Bügel wirkt stabil und ist gleichzeitig flexibel.
Setzt man das Headset richtig eingestellt auf, spürt man es kaum, lediglich ein leichter Druck ist durch die Ohrmuscheln wahrzunehmen. Über die Einstellraster am Kopfbügel kann das Headset sehr leicht dem Kopf angepasst werden. Der Bügel und die Polsterung sitzt dadurch fest und ist angenehm zu tragen.

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Wir konnten kein verrutschen oder automatisches verstellen des Bügels durch Bewegungen feststellen. Es bleibt also immer fest auf der gewünschten Position, so muss es sein. Die Polsterung des Bügels ist nicht aus dem Memoryschaum wie bei den Ohrmuscheln, sondern aus einer Art gewebtem Stoff,  noch besser wäre es wenn es Sennheiser auch da den Memoryschaum wie bei den Ohrmuscheln verwendet hätte. So wäre es sicher noch einen Tick bequemer da die Polsterung an den Ohrmuscheln extrem weich und angenehm ist. Das Kabel ist ebenfalls dick genug ummantelt und sollte nicht gleich aufgescheuert werden wenn man ausversehen mal mit dem Bürostuhl darüber fährt. Die Stecker sind ebenfalls gut verarbeitet und farblich mit grün und rot, für Audio und Mikrofon, gekennzeichnet. Manche Hersteller finden das Designtechnisch nicht schön und denken – lieber vergolden und neutral schwarz lassen, sieht besser aus. Beim Einstecken geht dann das Gesuche nach dem kleinen Symbol auf dem Stecker los. Welcher Stecker ist das jetzt und wo muss der rein? Steckt man das Headset ab und zu um weiss man gleich wo es hingehört und hinter dem PC sieht man es ja eigentlich sowieso nicht. Also alles richtig so.

Sound und Mikrofon

Der Sound  beim GSP 300 ist sehr klar, neutral und nicht zu Basslastig. Kein verzerren oder rauschen trübt das Sounderlebnis. Durch die geschlossenen Ohrmuscheln ist nur eine geringe Lautstärke notwendig. Wir empfehlen auf jeden Fall eine Feineinstellung über den Equalizer. Für Spiele und Musik bietet sich hier jeweils eine entsprechend passende Einstellung an. Darauf gehen wir auch im weiteren Abschnitt näher drauf ein.

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Sennheiser hat dem GSP 300 ein hochwertiges Noise-Cancelling-Mikrofon spendiert, das Hintergrundgeräusche effektiv reduziert. Ein verkürzter Mikrofonarm reduziert außerdem die Atemgeräusche und verbessert mit dem richtigen Abstand die Klarheit der Kommunikation. Jeder kennt das, wenn der gegenüber fast das Mikrofon auffrisst und man kaum was versteht. Das kann hier definitiv nicht passieren. Durch Hochklappen des Mikrofonarmes kann die Stummschaltung aktiviert werden. Beim Hochklappen spürt man ab einem gewissen Punkt einen kleinen Widerstand mit einem sanften knacken, was die Rückmeldung gibt –  jetzt ist es stummgeschalten. Die Funktion ist simpel aber äußert hilfreich. Am Kabel gibt es keine Fernbedienung. Wird man z.B. während des spielens angesprochen entfällt das lästige Suchen nach der Fernbedienung am Kabel, man klappt das Mikrofon hoch, quatscht… und danach wieder runter, weiter geht’s.

Test im Spiel Overwatch, CS:GO und Battlefield 1

CS:GO

Wir spielen hauptsächlich Overwatch und CS:GO. Hier haben wir genug Erfahrung in Ranglistenspiele, bei denen es darauf ankommt frühzeitig Gegner zu orten, schnell darauf zu reagieren und mit dem Team zu kommunizieren. Als Profil haben wir unsere CS:GO Einstellungen im Asus Xonar Switch ausgewählt. Wir spielen mit dem GSP 300 also mit virtuellem 5.1 Surround Sound mit der Einstellung Dolby Headphones. In CS:GO selbst haben wir als Audioausgabe das passende 5.1 gewählt. Nun zum Test. Als Map dient uns vorerst Mirage, Offline gegen harmlose Bots die nach dem Rundenstart irgendwo auf den Spots in der Gegend rumlaufen. Damit machen wir den Test um die Schritte exakt zu Orten.  Es fallen keine Schüsse durch die Bots, lediglich die Schritte sind zu hören. Die Bots schleichen zwischendurch und laufen dann wieder normal. Man merkt hier recht schnell ob die Ortung gut funktioniert und von welcher Richtung die Schritte kommen und sich nähern. Das GSP 300 meistert das ohne Probleme. Durch die geschlossenen Ohrmuscheln kann man sich auf noch so kleine Sound Details konzentrieren. Beim Angriff des Gegners Teams fallen ja meist vorerst keine Schüsse sondern die Gruppe bewegt sich auf einen Spot zu. Je früher man den Gegner hört,  desto eher kann man das den Teamkollegen mitteilen. Auch die Ortung über Höhen funktioniert einwandfrei. Wir stellen uns bei Mirage als CT auf Spot B und hören die Schritte von oben links aus dem Appartement in Richtung Spot. Die Dämpfung der Außengeräusche funktioniert sehr gut, wir können kaum was von außen hören. Wir schalten den Fernseher im Zimmer an und versuchen die Ortung weiter durchzuführen. Lediglich ein leichtes Hintergrundgeräusch ist bei kompletter Stille wahrzunehmen. Die Dämpfung klappt mit den Ohrmuscheln und den bequemen Polstern wirklich hervorragend. Wer vorher noch kein geschlossenes Headset gewohnt ist, muss sich hier definitiv erst mal daran gewöhnen. Für CS:GO können wir das Headset uneingeschränkt empfehlen.

Overwatch

Bei Overwatch herrscht ein viele hektischere Spielatmosphäre wie bei CS:GO. Hier ist die Ortung nicht ganz so wichtig, aber dennoch sehr hilfreich wenn man sie nutzt. Vor allem „Flanker“ wie Tracer oder Genji können einem das Leben schwer machen. Mit der Ortung hört man schon frühzeitig von welcher Richtung z.B. das beamen von Tracer, oder die Sprunggeräusche von Genji her kommen. Das ganze kann man dann relativ gut kontern oder auch blocken. Ein gutes Beispiel ist auch noch MCCree. Die Cowboystiefel hört man wirklich schon von weitem. Durch die frühe Erkennung kann man sich dann schon darauf vorbereiten und ihn mit Roadhog hooken,  oder noch besser, ebenfalls mit einem MCCree als erster flashen und abknallen. Wir testen das GSP 300 wieder mit der 5.1 Surround Sound Einstellung und gehen erst auf die Trainingsmap. Auch im Spiel muss die Audioausgabe auf 5.1 gestellt werden damit es passt. Hier hört man zwar keine Schritte der Robotergegner, aber die Schüsse und das Brummgeräusch. Wir stellen uns an verschiedene Punkte und hören genau von welcher Richtung die Geräusche kommen. Zusätzlich variieren wir noch die Entfernung zu dem Geräusch um die Entfernung des Gegners einzuschätzen. Auch hier haben wir keine Probleme alle Geräusche zu lokalisieren.
Anschließend spielen wir mehrere Matches mit dem GSP 300 und nutzen dabei auch die verschiedenen Features wie die Lautstärkeregelung. Mit dem Drehregler ist das wirklich super gelöst, man kann hier recht schnell seine gewünschte Lautstärke finden. Der Sound im Spiel ist ebenfalls sehr klar und mit unserer Einstellung auch etwas Bass intensiv. Auch nach mehreren Matches drückt und zuppelt nichts am Kopf. Man verspürt zwar leicht warme Ohren, dass ist bei geschlossenen Headsets wegen der schlechteren Belüftung aber ganz normal.

Test im Teamspeak

Da bei Teamspiele wie CS:GO und Overwatch die Kommunikation eines der wichtigsten Punkte sind, kommt man um Teamspeak eigentlich nicht herum. Warum auch, wenn man sich als Gruppe gemeinsam in einem Channel treffen kann und dann gemeinsam Matches bestreiten. Wir spielen fast jeden Abend gemeinsam über Teamspeak und haben uns auch diesen Abend wieder zum Spielen im TS verabredet. Manche verwenden in TS die Push-to-Talk Funktion damit man keine anderen Hintergrund-, Schmatz-, oder Atemgeräusche hört. Bei dem GSP 300 ist sowas überflüssig da die Noise-Cancelling Funktion dafür sorgt genau solche Geräusche rauszufiltern und mit dem richtigen Abstand des Mikrofons das Problem erst gar nicht erst entsteht. Es kann im TS die Einstellung „Dauersenden“ benutzt werden. Wir Testen erst ohne zu spielen, ob das Mikrofon sofort beim Sprechen schaltet, oder ob es irgendwie verzögert oder abgehakt wird. Das Mikrofon hat einwandfrei funktioniert, man hört keine Nebengeräusche, man nimmt nur das kurze anschalten wahr wenn man genau darrauf achtet und das war es auch schon. Der Sprachqualität ist wirklich hervorragend, kein rauschen, kein verzerren.

Test mit Musik

Da man für Musik eine ganz andere Erwartung wie ein Spiel hat müssen wir dies auch separat mit anderen Einstellungen Testen. Für die richtige Einstellung wählen wir im Asus Xonar Switch das Musikprofil mit Stereo und Standard Equalizer Einstellungen. Über Spotify lassen wir verschiedene Musikstücke durchlaufen und spielen mit der Lautstärkeregelung am Kopfhörer. Im Standard finden wir den Sound etwas dumpf. Wir spielen etwas mit dem Equalizer und finden unsere Einstellung. Der Bass ist kräftig und die Mitteltöne sauber. Die geschlossene Bauart lässt kein anderes Geräusch im Kopfhörer zu.
Der letzte Feinschliff wäre jetzt noch das abnehmbare Mikrofon zum Musikhören. Man kann es zwar nach oben klappen, aber ganz weg wäre schon nochmal angenehmer.

Unser Testsystem

Für unseren Test haben wir eine Asus Xonar DX 5.1 Soundkarte mit dem speziellen Uni Xonar Treiber und dem Xonar Switch in Verwendung. Über Profile kann hier zwischen Gaming (5.1), oder Musik (Stereo) mit verschiedenen Einstellungen problemlos umgeschaltet werden. In unserem Gaming 5.1 Profil haben wir auch den Equalizer entsprechend auf Ortung von Schritten und Geräuschen ausgelegt. Für Musik haben wir noch ein weiteres Profil mit Stereo Einstellungen erstellt. Somit haben wir später für die jeweilige Anwendung immer die richten Einstellung.

Verwendete Soundkarte: ASUS Xonar DX

Verwendeter Uni Xonar Treiber: http://maxedtech.com/asus-xonar-unified-drivers/
Xonar Switch Software: http://maxedtech.com/xonarswitch-beta-testing/

 

Fazit

Das Sennheiser GSP 300 ist ein durchdachtes, hochwertiges und langlebiges Gaming Headset in seiner Klasse. Sehr gut gefallen haben uns die Features mit der Stummschaltung durch das hochklappen des Mikrofons und der Lautstärkedrehregler an der rechten Ohrmuschel. Der Audio-Kombo-Adapter wird vermutlich nicht oft zum Einsatz kommen, da wir für das Telefonieren am Smartphone jetzt nicht gerade ein Gaming Headset verwenden würden. Bei einem Film, oder einer Serie am Tablet kann man sich das schon eher vorstellen zum Headset zu greifen. Für den momentanen Preis von 99,99€ erwartet euch also ein hochwertiges Gaming Headset mit tollen Features, gutem Klang und einem perfekten Mikrofon.

Vor- und Nachteile im Überlick

Vorteile:

+ Fühlt sich wertig an und ist stabil
+ Mikrofon mit Noise-Cancelling-Funktion
+ Hochklappbares Mikrofon mit Stummschaltung
+ Lautstärkeregelung über Drehrad an der Rechten Ohrmuschel
+ Langes Kabel von 2,5m
+ Audio-Kombo-Adapter für Mobilgeräte und Tablets im Lieferumfang
+ Sehr klare Aufnahmequalität
+ Sehr gute Dämpfung der Außengeräusche
+ Niedriges Gewicht
+ Weiche Memoryschaum Ohrpolster

Nachteile:

– Polster am Kopfbügel könnte ebenfalls aus Memoryschaum sein
– Im Standard klingt es etwas Dumpf, angepasste Equalizer Einstellungen sollten verwendet werden
– Kein abnehmbares Mikrofon

 

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Galerie

 

Vielen Dank and den Hersteller SENNHEISER, der uns das GSP 300 für einen unabhängigen Test zur Verfügung gestellt hat.


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